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Die Stiftung Aids & Kind greift aidsbetroffenen Kindern, Jugendlichen und ihren Betreuern unter die Arme und wirkt dort, wo sonst keine Hilfe hinkommt. Erfahren und kompetent seit 30 Jahren. Wir sind ZEWO-zertifiziert und finanzieren unser Engagement seit Beginn zu 100 Prozent aus Spenden. Dies verpflichtet uns zu besonderer Sorgfalt im Umgang mit den uns anvertrauten Mitteln.

Unsere Engagements in Indien, Kenia und Südafrika

In Indien, Kenia und Südafrika ist ein enormes Wohlstandsgefälle bittere Realität. Wer arm und aidsbetroffen ist, hat schlechte Karten. Während Aids in Kenia und Südafrika eine generalisierte Pandemie ist, die – je nach Ethnie und Region – bis zu einem Viertel der Bevölkerung direkt betrifft, trifft es in Indien vor allem die Ärmsten der Armen, Wanderarbeiterfamilien, Unberührbare, Zwangsprostituierte. In den drei Ländern leben 10.8 Millionen HIV+ Menschen – fast 30% aller HIV-positiven Menschen weltweit.

Erfreulicherweise ist Teil der HIV-positiven Bevölkerung dieser Staaten unterdessen dank der Programme des Global Funds in medizinischer Behandlung. Während in Südafrika seit 2018 jeder neu HIV-positiv getestete Mensch sofort in Behandlung kommt und 56% der HIV-positiven Menschen die lebenswichtigen Pillen erhalten, hat das dysfunktionale kenianische Gesundheitssystem hier eher Mühe. Zwar besagen offizielle Zahlen, dass 65% der HIV-positiven Menschen auf Behandlung seinen – was relativ ist, wenn das an sich schon dysfunktionale Gesundheitssystem regelmässig aufgrund von Wahlen oder Streiks geschlossen ist. In Indien steht erst eine einzige Medikamentenlinie zur Behandlung gratis zur Verfügung – gemäss offiziellen Angaben sind 50% der HIV-positiven Erwachsenen und 33% der HIV-positiven Kinder in Behandlung. Dies, das enorme Stigma, das korrupte medizinische System und die in Indien nach wie vor sehr komplizierten Testmechanismen führen dazu, dass eine Vielzahl der HIV-positiven Menschen keine offiziellen Tests macht. Die Behandlung wird oft erst begonnen, wenn die Leute ernsthaft erkranken und sich vom Tod bedroht sehen.

In den armen, ländlichen und abgelegenen Gebieten oder in Slums ist die Situation in allen drei Ländern besonders prekär, denn dort trifft HIV/Aids zudem auf Unwissen und traditionelle Glaubenssysteme, die Aids als Fluch sehen – Betroffene werden so marginalisiert oder aus der Gesellschaft ausgestossen. Verlässliche Zahlen zu Aidswaisen, Kinderhaushalten und Kindern, die mit aidskranken Eltern oder Schutzpersonen leben existieren zur Zeit nicht.

Wir initiieren, unterstützen und begleiten gezielt wenige, kleine qualitativ hochstehende Initiativen in überproportional betroffenen Gebieten, die sonst keine Hilfe erreicht. Und leisten – wo immer möglich – mit ganzheitlichen Ansatz Hilfe zur Selbsthilfe des Einzelnen und der Kommunen.

Hier erfahren Sie mehr zu unseren Engagements in Indien, Kenia und Südafrika

Kinder sind unsere Zukunft. Aber viele Kinder mit HIV/Aids müssen viel zu früh auf eigenen Beinen stehen, weil sie ihre todkranken Eltern pflegen oder schon verloren haben. Allein können sie das nicht bewältigen. Sie brauchen Entlastung, Schutz und Unterstützung und sollen weiterhin die Schule besuchen. Darauf sind unsere Projekte ausgerichtet.