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Daten und Fakten: Schweiz

In der Schweiz leben heute gut 150 Kinder und Jugendliche, die das HI-Virus seit ihrer Geburt in sich tragen. Seit gut 10 Jahren werden in der Schweiz erfreulicherweise keine HIV+-positiven Kinder mehr geboren.

Die infizierten Kinder in der Schweiz werden mit antiretroviralen Medikamenten behandelt. Die meisten der HIV-positiven Jugendlichen sind „Überlebende“ der ersten Jahre, in denen man wenig wusste rund um das HI-Virus, die Übertragungswege und die Therapie. Sie haben ihre Eltern oder mindestens einen Elternteil an Aids verloren. Ihre Mütter gaben das HI-Virus an sie weiter.

Heute Gesamthaft leben gut 25’000 HIV-positive Menschen in unserem Land – wie viele davon HIV-negative Kinder haben, ist statistisch nicht erfasst. Wo die Eltern HIV-positiv sind, greifen medizinische Versorgung und Sozialsystem und die Kinder müssen nicht als Waisen aufwachsen. Selbstverständlich kann eine HIV-Infektion in der Familie für die Kinder belastend sein. Aber für sei gibt es ein fein gewebtes Netz vom Aidsberatungsstellen, Unterstützungsfonds, Sozialarbeitern und Psychologinnen, die sie auffangen können.  Die Stiftung Aids & Kind verabschiedet sich daher Ende 2014 aus ihrem Engagement in der Schweiz.