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Ilitha – Lichtblicke in East London

Rund um die Hafen und Autobaustadt East London (Südafrika) leben die meisten Menschen nach wie vor in bitterer Armut. Viele kommen aus den ländlichen Gebieten der Transkei ohne Können und Ausbildung in der Hoffnung auf Arbeit die Stadt, die früher als regionaler Wirtschafsmotor brummte. Das ist schon länger nicht mehr so – die grossen amerikanischen Autobauer schlossen 2017 ihre Produktionsstätten und die Politik der Regierung Zuma führt zu einer anhaltenden Wirtschaftskrise, welche die Ärmsten im Land am härtesten trifft.

Die Wanderarbeiterfamilien stranden in den Aussenquartieren der Stadt, finden sich ohne Jobs und Perspektive in informellen Siedlungen, ohne Zugang zu Toiletten oder Gesundheitsversorgung wieder. Dort leben sie unter teilweise unsäglichen Bedingungen. Die HIV-Raten sind wie in der ganzen Provinz Eastern Cape sehr hoch und liegen weit über dem nationalen Mittelwert. Wer Glück hat, findet auf einem der Höfe rund um Gonubi Farmers Hall tages-, wochen- oder saisonweise Arbeit. Viele der Arbeiter und Arbeiterinnen Trinken – und Vertrinken damit auch die Zukunftschance ihrer Kinder.

Die beste Primarschule der Region – die Nkwezana Primary School – platzt mit fast 700 Schulkindern und nur 16 Lehrkräften aus allen Nähten. Die Kinder kommen von weit her, denn es ist die einzige Schule, an der die Lehrerinnen täglich wirklich anwesend sind. Nkwezana produziert jedoch trotz guter Lehrkräfte und einer hervorragenden Schulleiterin Schulabgängerinnen, die weder Lesen noch schreiben können. Denn die Eltern kümmern sich nicht um ihre Kinder, Hausaufgaben werden keine gemacht. Die Schule dient als Aufbewahrungsort für die Kinder und die Kinder sind von mangelernährt über verhaltensauffällig bis hin zu aggressiv.

Mit Elternschulungen, regelmässige Haushaltbesuche des projekteigenen Sozialarbeiters, Unterstützung bei der Organisation der nötigen Papiere, monatlichen Gesundheitschecks für Primarschulkinder, Suchtarbeit , täglich einem gesunden Frühstück an der Schule, einem erweitertes Sportangebot für die Kinder, Benimmkurse nfür die Kleinen, Aufgabenhilfe und Zugang zu psychosozialer Unterstützung für die Kinder und  Adhärenzüberwachung und -begleitung wollen wir das Leben und die Perspektiven der Kinder in Gonubi Farmers Hill/East London zum besseren wenden.

Projektziele (bis 2022)

  • Eltern nehmen ihre erzieherische Rolle und Verantwortung gegenüber ihren Kindern besser wahr.
  • Verbesserter Gesundheitszustand der Haushaltsmitglieder von armuts- und HIV/aidsbetroffenen Familien.
  • Verbesserte Schulanwesenheit und Schulperformanz an der Nkwezana Primarschule.
  • Stärkung der ökonomischen Widerstandsfähigkeit der armuts- und aidsbetroffenen Haushalte.

Was Sie mit Ihrer Spende bewirken

Ein Jahr lang Frühstück für ein Kind – 40 Franken
Mit nur 40 Franken schenken Sie einem Kind an der Nkwezana Primarschule in Gonubi Farmers Hill ein ganzes Schuljahr lang ein gesundes Frühstück. Morgen für Morgen an jedem Schultag – wie zu Hause das Geld für ein Frühstück fehlt.
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Ein Jahr lang lernen, wie man sich in der Welt benimmt – 60 Franken pro Kind
Viele der Kinder an der Nkwezana Primarschule kennen die einfachsten Anstandsregeln nicht uns sind verwahrlost. Das kompliziert ihr Leben. Mit dem speziell auf 3-9 jährige Kinder abgestimmten Kurs „Manners for Minors“ sorgen wir dafür, dass die Kinder die wichtigsten Grundregeln von Anstand und Benimm lernen. Mit nur 60 Franken schenken Sie einem Kind die wöchentliche Teilnahme an diesem lustigen und spielerischen Kurs.
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Ein ganzes Jahr gute Gesundheitsversorgung für fünf Kinder – 120 Franken
In Zusammenarbeit mit der mobilen Klinik führen wir monatliche Gesundheitschecks für die Kinder der Nkwezana Primarschule durch. Mit 120 Franken schenken sie fünf Kindern ein Jahr lang eine ausgezeichnete allgemeine Gesundheitsversorgung.
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