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Ernährung, Gesundheitsversorgung, Schulgebühren, Nothilfe und regelmässige Treffen

Abgeschlossenes Projekt

Nach drei Jahren konnten wir unser Engagement in Mumias wie geplant beenden. Da ein Grossteil der aidsbetroffenen Haushalte heute wie geplant ökonomisch besser dasteht als noch vor drei Jahren und der Grundstein für eine nachhaltig Verbesserung in den vergangenen Jahren durch entsprechende Schulung und Kreditvergaben gelegt werden konnte, braucht es unser Engagement nicht mehr. Durch die Vernetzung unseres lokalen Partners ist zudem der Zugang zu neuen, von der Regierung aufgelegten Kleinstkrediten für die Selbsthilfegruppen organisiert.

Aidswaisenkinder aus armen Familien sehen sich in Afrika südlich der Sahara mit einer Vielzahl von Problemen konfrontiert, die sie ohne Hilfe nicht bewältigen können. So ist es auch im Marktflecken Mumias in Westkenia. Das Dorf ist  Standort der Zuckerfabrik, welche die Armut der Menschen schonungslos verschärft und eine HIV-Prävalenz deutlich über der offiziellen nationalen Prävalenzrate begünstigt.

Die Kinder brechen die Schule früh ab und verdingen sich als Taglöhner um irgendwie zu überleben und für kranke Erwachsene und Geschwister zu sorgen. Viele von ihnen sind mangelernährt, was wiederum zu Krankheiten und zu Unterentwicklung führt. Ohne Unterstützung landen sie ebenso vorhersehbar wie vermeidbar in der modernen Sklaverei oder Prostitution.

Gemeinsam mit unserer lokalen Partnerorganisation SAIPEH sorgen wir dafür, dass die ärmsten und verletzlichsten Aidswaisen in Mumias in einer Suppenküche täglich gesundes Essen bekommen. Wir sorgen für Gesundheitschecks der ganzen Familie durch die regelmässige Präsenz eines Arztes bei der Suppenküche. Schuluniformen, Decken und wenn nötig auch Kleidung runden die Nothilfe ab. Zudem bezahlen wir das Schulgeld für 20 Sekudnarschülerinnen und -schüler und haben eine Kinder/Jugendgruppe für die Hiv-Positiven Kinder im Programm gegründet, in deren Rahmen sich die Kinder monatlich treffen und vertieft medizinisch und psychosozial betreut werden. Schutz gewährt den Kleinen, dass sie in ein Netz aus Selbsthilfegruppen HIV-positiver Erwachsener eingebunden sind.

Dort, wo HIV-positive Betreuungspersonen noch leben, leisten wir Hilfe zur Selbsthilfe: Die in Gruppen zusammengeschlossenen Erwachsenen stärken sich gegenseitig. Ein Teil der Gruppen lernte Kaninchen zu züchten und wird dabei nach wie vor begleitet. Andere Gruppen haben sich dafür entschieden, gemeinsam eine Milchkuh zu halten – die Milch sorgt für Einkommen und gemeinsam ist es möglich die Kuh zu halten. Billige Kleinstkredite ermöglichen den Start eines eigenen Kleinbetriebes oder das Bestellen der Felder.

Projektziel

  • Verbessern von Ernährung, Gesundheit und Wohlbefinden von 70 Aidswaisen, die in prekären Umständen leben.
  • Schaffen der Voraussetzungen für die bessere Selbstversorgung von 300 aidsbetroffenen Haushalten mit Kindern und 25%ige Steigerung des Einkommens der Projektteilnehmer nach 3 Jahren.