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Infoletter 2/19, HIV und Aids beim Namen nennen

Infoletter 2_19

Könnte jemand herzlicher und zuversichtlicher von den Kindern im «Nafasi»-Projekt erzählen als Carolyne Mabunde? Die Krankenschwester aus der kenianischen Projektregion Butere hat aus Eigeninitiative ein monatliches Treffen gegründet, um HIV-positiven Kindern zu helfen. Ihre beiden Brüder waren an Aids gestorben, weil sie keine Medikamente hatten. Jetzt musste sie doch etwas für die anderen Kinder tun!

Carolyne Mabunde rief die Organisation «Don Amolo Memorial Kid’s Ark» (DAMKA) ins Leben, und seit 2015 arbeitet Aids & Kind mit ihr zusammen. Gemeinsam haben wir den Kindertreff ausgebaut, wir besuchen die Kinder jetzt auch daheim, kontrollieren die Medikamenteneinnahme, helfen bei Notfällen. Vor allem sehen wir zu, dass jedes Kind über seine Gesundheit Bescheid weiss.  Denn Kinder haben ein Recht darauf. Und das Wissen kann ihr Leben retten. Aber manche Erwachsenen sind überfordert; oft verhindern Scham und Angst vor Diskriminierung, dass sie HIV und Aids beim Namen nennen. Im neuen Infoletter lesen Sie, wie Gabriel und Elvis, Edita und Collins dank offener Gespräche heute ihre Medikamente nehmen und eine Zukunft vor sich sehen. «Wenn die Kinder lächeln, bin ich glücklich», erklärt Carolyne Mabunde.