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Gegen den Mantel des Schweigens

Anlässlich des Welt-Aids-Tags 2012 ruft die Stiftung Aids & Kind in Erinnerung, dass die Stigmatisierung weiterhin eines der grossen Themen ist, das den Kampf gegen HIV/Aids erschwert. Die Auswirkungen der Stigmatisierung HIV-Positiver sind zwar in der Schweiz andere als im südlichen Afrika, die Stiftung Aids & Kind setzt sich aber an beiden Schauplätzen gleichermassen für von HIV/Aids betroffene Kinder und Jugendliche und gegen die Stigmatisierung ein.

Die Stiftung Aids & Kind hilft seit 1988 von HIV/Aids und Armut betroffenen Kindern, Jugendlichen und ihren Familien in der Schweiz schnell und unkompliziert mit finan- zieller Unterstützung in Notlagen. In langfristig angelegten Partnerschaften mit lokalen Bürgerinitiativen und Selbsthilfeprojekten engagiert sich Aids & Kind seit 2012 auch in Kenia und Südafrika.

Parallel dazu bekämpft Aids & Kind die Stigmatisierung der Jugendlichen und ihrer Familien. Dass dies im Jahre 2012 in der Schweiz noch notwendig ist, ist kaum zu glauben. Doch auch bei uns werden Familien, in denen HIV auftritt, weiterhin gebrandmarkt. HIV- positive Mütter trauen sich nicht, ihren Kindern von der Krankheit zu erzählen. Betroffene Kinder und Jugendliche riskieren auf dem Spielplatz, in Schulen und Sportvereinen aus- gegrenzt zu werden. Daran stirbt man nicht, aber es kann einem das Leben sehr schwer machen. In Afrika ist die Stigmatisierung jedoch lebensbedrohend. Der Ausschluss aus der Dorfgemeinschaft, ohne Hilfe, Schutz und Unterstützung bedeutet für betroffene Kinder oder Aids-Waisen oft den Tod.

Wenn nicht die Hilfe und Unterstützung von Organisationen vor Ort da wäre. Zum Beispiel von Aids & Kind.