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Asha – Hoffnung in Hyderabad

Aids und Armut treffen in Indien, wo rund 2.1 Millionen HIV+ Menschen leben, vor allem Wanderarbeiter und Prostituierte besonders hart. Wer gezwungen ist, in diesem Metier zu arbeiten, hat ein sehr hohes Risiko, sich mit HIV zu infizieren: die Prävalenzraten schwanken zwischen 10 und 40% im lokalen, grossstädtischen Kontext von Hyderabad. Das sind Zahlen, wie wir sie aus Afrika kennen.

Afrika in Indien – die Opfer von Arbeitsmigration und  Menschenhandel

Hundertausende von Mädchen und jungen Frauen landen in Indien Jahr für Jahr unfreiwillig in der Prostitution. Dahinter steckt die gut geölte Maschine des Menschenhandels, welche Armut und Hunger in der Bevölkerung schonungslos ausnutzt. Kinder und Jugendliche werden mit Versprechen auf ein besseres Leben in die Prostitution gelockt. Und weil das Verheiraten von Mädchen für Eltern eine sehr teure Sache ist, werden diese wenn Not herrscht, gerne verkauft; auch hier meist mit dem falschen Versprechen, dass das Mädchen in der Stadt Arbeit bekomme.

Gewalt und elende Lebensbedingungen

Die Jugendlichen und jungen Frauen landen dann in Bordellvierteln oder in armseeligen Hütten an Bahnhöfen. Dort müssen sie täglich zahllose Freier befriedigen und werden von den Zuhältern nur mit dem Allernötigsten versorgt. HIV/Aidstests und eine Gesundheitsversorgung gehören nicht dazu. Viele haben Kinder – die wiederum Dinge mitbekommen, die kein Kind sehen und hören sollte. Denn während die Mutter mit Kunden beschäftigt ist, liegen die Kinder unterm Bett. Und diese Kunden sind gerne auch mal betrunken und gewalttätig. Was auch für die Kinder eine ganz reale Gefahr ist.

Eine Ausbildung mit Jobgarantie – Türöffner für ein neues Leben

Hier setzen wir mit unserem neuesten Projekt an; wir schaffen für ausstiegswillige HIV-betroffene Prostituierte, Jugendliche oder junge Frauen mit Kindern ein Ausbildungsangebot und temporäre, sichere Strukturen damit sie nach einer Übergangszeit auf eigenen Beinen stehen und für sich sorgen können. Diese Zeit braucht es, um das Selbstbewusstsein der Frauen zu stärken und ihre körperlichen und seelischen Wunden zu heilen. Die Kinder erleben derweil in ihrer Kindergruppe Geborgenheit, gehen zur Schule, bekommen Aufgabenhilfe und werden medizinisch und psychologisch begleitet. Ergänzend sind wir mit einem niederschwelligen Beratungsangebot zu Gesundheit und HIV/Aids an grösseren und kleineren Busbahnhöfen tätig und sorgen dafür, dass die Frauen und ihre Kinder zu einer minimalen Gesundheitsversorgung und zu den lebenswichtigen Medikamenten kommen.

Projektziele

  • Verbesserter Gesundheitszustand und Wohlbefinden der aidsbetroffenen Kinder (HIV+ und HIV-) und ihrer Mütter
  • Schaffen und Betreiben von sicheren Orte und Strukturen für HIV/aidsbetroffene Kinder
  • Verbessern des Bildungszuganges und der schulischen Leistungen
  • Jobintegration für aidsbetroffene Jugendliche sowie ausstiegswillige Sexarbeiterinnen mit Kindern.

Was Sie mit Ihrer Spende bewirken

Ein Monat Aufgabenhilfe für zwei Kinder – 20 Franken
Mit CHF 20 ermöglichen Sie die tägliche Aufgabenhilfe für 2 Kinder – einen vollen Monat lang! So sorgen Sie dafür, dass die Kinder gut durch die Schule kommen.
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Ausbildung und Integration in den Arbeitsmarkt für ein Mädchen – 110 Franken
Mit CHF 110 schenken Sie einem Mädchen, einer jungen Frau die Schulung als Näherin, Stickerin, oder Beautician oder eine PC-Anwenderausbildung und die Integration in den lokalen Jobmarkt. Die effektivste Hilfe zur Selbsthilfe; ein geregeltes Einkommen.
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Schulbesuch für ein Kind für ein ganzes Jahr – 120 Franken
Mit CHF 120 ermöglichen Sie einem Kind, das die Schule abgebrochen hat, die Rückkehr in die Primarschule; damit können wir die anfallenden Schulgebühren bezahlen.
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