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Hunger und Not in Kenia

Die akute Nahrungsmittelverknappung – verursacht durch Dürre, Schädlinge und politische „Spielereien“ aufgrund der anstehenden Wahlen – führt einen Teil der kinderreichen Haushalte in unserem Projekt in Butere nahe ans Verhungern und resultiert in zusätzlich lebensgefährdenden Therapieabbrüchen. Diese sind problematisch, da sie die Resistenzbildung der HI-Viren begünstigen und so die Therapiemöglichkeiten für die künftige Generation weiter einschränken.

Dem wirken wir seit Mai 2017 in dieser Notlage durch gezielte, temporäre Nahrungsmittelabgabe auf Haushaltebene entgegen. Aufgrund der allgemeinen Situation – Instabilität vor den Wahlen im August, erwartete gewalttätige Auseinandersetzungen nach den Wahlen, starker Inflation, Wegfall von Einkommensquellen durch Feldarbeit und  explodierender Preise für Grundnahrungsmittel – gehen wir davon aus, diese Unterstützung sinnvollerweise bis mindestens Ende 2017 leisten zu müssen.

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