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Zu Besuch bei Japhes

Japhes Arunga hat ein schweres Schicksal. Der Junge ist 11-jährig, seine Mutter starb und in den letzten Monaten pflegte er seinen sterbenskranken Vater Joseph. Die Familie ist mausarm und komplett auf sich gestellt. Das jüngste Familienmitglied krabbelt neugierig in der unordentlichen Hütte herum – nackt. Es gibt keine Kleider für den Kleinen. Er ist eines der beiden Kinder der älteren, 15-jähirgen Schwester von Japhes. Japhes wirkt ruhig – seine grossen Augen schauen aufmerksam zu seinem ausgemergelten Vater, der nur dank der Unterstützung durch unseren Mitarbeiter Habil noch am Leben ist. Japhes besitzt keine Geburtsurkunde; das Papier braucht er dringend – auch damit er sein Schulexamen ablegen kann. Wir werden uns in den kommenden Wochen darum kümmern.
Die Verzweiflung und Armut ist greifbar in der kleinen Hütte. Die beiden älteren Geschwister von Japhes arbeiten; der Bruder ist Hirte und die Schwerster hat zur Zeit einen Job. Der aidskranke Vatersollte eigentlich nach den beiden jüngsten Kindern schauen, aber es ist so, dass diese Aufgabe und die Pflege des Vater Japhes zufallen. Der Junge ist das einzige Kind der Familie, das zur Schule geht. Keiner kann hier lesen oder schreiben. Es war schwierig, den Vater vom Nutzen der Schule zu überzeugen; denn wenn Japhes zuhause bleibt, kann er mit Bananenverkaufen am Strassenrand ein paar Rappen verdienen. Seit 2 Jahren geht er nun in die Primarschule – dank Aids & Kind. Dort bekommt er seit ein paar Monaten nun auch ein warmes Mittagessen – und das sieht man dem Kind an. Auch das Wasserholen – eine Mädchenarbeit – erledigt Japhes und das braucht viel Zeit– sodass ihm kein Tageslicht mehr bleibt, wenn er Hausaufgaben machen sollte. Japhes und seinen Vater unterstützen wir mit Notfallnahrung, medizinscher Behandlung, Adhärenzkontrolle, Gesprächen, einer Schuluniform und Stiften, einer täglichen MAlzeit in der Schule, Kleidern, Seife sowie einer kleinen Solarlampe.